FAQ – Antworten rund um unseren Umzug

Da unsere Kunden zu selten umziehen, um darin wirklich Übung und Erfahrung zu haben - haben unsere Kunden viele Fragen zum Umzugsablauf. Wir haben Ihnen die meistgefragtesten Fragen unserer Kunden zusammengestellt, um Sie optimal vorzubereiten. "Hinterher ist man immer Schlauer" - bei uns gilt"nach dem Umzug ist vor dem Umzug" - damit Sie vorher schon schlauer sind und von unserer Erfahrung profitieren, sollten Sie den Text lesen.

 


Wann sind wir bei Ihnen?

In der Regel sind wir zwischen 07:30 Uhr und 08:00Uhr bei Ihnen an der Beladestelle, es seitdem es wurde etwas anderes vereinbart.


Wie sind die Pausenzeiten geregelt?

Gegen 12:00 Uhr macht Ihr Umzugsteam eine halbe Stunde Mittag, dies wird aber immer mit Ihnen gemeinsam vorher besprochen und abgestimmt. Unsere Leute verrichten harte körperliche Arbeit und gönnen sich im Schnitt pro Arbeitsstunde fünf Minuten Pause.


Wie voll sollen die Umzugskartons gepackt werden?

Auf den Kartons steht das maximale Gewicht. Packen Sie einfach nach Ihrem gesunden Menschenverstand. Machen Sie die Kartons voll, nutzen Sie den Platz im Karton aus – aber so dass Sie noch gut zu tragen sind. Der Karton ist z.B. halb voll mit (schweren) Büchern – füllen Sie Ihn auf mit leichten Sachen auf (Plüschtiere, Kissen, Handtücher, Decken etc.)


Ist es möglich Dinge in den Möbeln zu lassen und Sie so zu transportieren, um sich das Ein-und Auspacken zu ersparen?

Wenn sich in einer Kommode z.B. Bettzeug befindet kann man dieses in der Kommode lassen.  Verlassen Sie sich einfach auf Ihren gesunden Menschenverstand, solange das Möbelstück vom Gewicht her tragbar ist und die Ordnung im Innenleben des Möbelstücks vorhanden bleibt – kann man es samt Inhalt transportieren.


Soll man Ihre Möbelpacker bewirten?

Das liegt natürlich ganz bei Ihnen – die Erfahrung zeigt jedoch, dass sich die Bewirtung  sehr positiv auf die Motivation und somit auf die Arbeitsleistung auswirkt. Die meisten  Kunden versorgen unsere Leute mit einer Brotzeit und Getränken.


Was soll man zum Essen besorgen?

Geschmäcker sind verschieden und wir haben 20 Möbelpacker und somit 20 mehr oder weniger verschiedene Geschmäcker. Mit unseren Leuten kann man gut reden, fragen Sie Sie einfach worauf Sie Lust haben. Generell kann man sagen, dass belegte Semmeln vom Metzger sehr gut ankommen.


Soll man den Möbelpackern ein Trinkgeld geben?

Unsere Leute arbeiten sehr hart und verdienen im Verhältnis zu anderen Berufen nicht gerade viel. Das liegt nicht an uns als Arbeitgeber sondern am Markt. (Hätten Sie uns den Auftrag erteilt, wenn wir 20 Prozent teurer gewesen wären?) Das Trinkgeld ist ein wichtiger Bestandteil dieses Berufs und wirkt sich sehr positiv auf die Motivation unserer Leute aus – circa 80 Prozent der Kunden zahlen pro Möbelpacker zwischen 10 und 20 € Trinkgeld.


Kann ich den Ablauf des Umzugs zu meinen Gunsten beinflussen?

Ja. Ein ganz klares Ja. Generell gilt – je besser Sie vorbereitet sind bzw. Ihren Umzug vorbereitet haben, desto schneller sind wir und desto reibungsloser wird Ihr Umzug ablaufen.


Wann ist man am Umzugstag gut vorbereitet?

o   gesamter Hausrat verpackt,
o   alle Kartons nach Zielort an der Entladestelle (z.B Kinderzimmer 1) farblich markiert und beschriftet,
o   alle Gegenstände die an der Beladestelle bleiben eindeutig gekennzeichnet, alle Möbelstücke die umziehen farblich markiert nach Zielzimmer sowie mit simpler Grundrissskizze samt exaktem Stellplatz ausgestattet.


Wann ist man am Umzugstag schlecht vorbereitet?

In den Möbeln befindet sich teilweise noch Hausrat, die Kartons sind nicht beschriftet, Sie sind sich noch im Unklaren darüber was nicht umziehen soll, Sie haben noch keine genaue Vorstellung was am Entladeort wohin soll.


Sind viele Kunden am Umzugstag schlecht vorbereitet?

Schlecht vorbereitete Kunden gibt es übrigens in der Praxis nicht selten. Generell kann man es den Kunden nicht verdenken. Fakt ist – Man zieht im Leben einfach zu selten um, um darin Erfahrung zu bekommen. Außerdem sind die Kunden auch oft in einer Ausnahmesituation (Jobwechsel, Trennung, Zusammenziehen, Neubau, Krankheit-Pflegeheim, Studium etc.) Ein Umzug ist meistens mit einer tiefgreifenden Veränderung im Leben des Kunden verbunden.


Was passiert in der Praxis wenn der Kunde am Umzugstag schlecht vorbereitet ist?

A) An der Beladestelle

Das Einladen wird länger dauern, weil noch restlicher Hausrat verpackt werden muss, oft nachgefragt wird, was mitgeht und was nicht usw.

B) An der Entladestelle

Das erste Möbelstück wird abgeladen und nun kommt die Frage „wo sollen wir das hinstellen?“  Und diese Frage wird der Kunde im weiteren Umzugsverlauf noch circa 50mal hören. Die ersten 10 Fragen beantwortet er noch relativ souverän, aber irgendwann beginnt es stressig zu werden, weil er bei manchen Möbelstücken mit in den zweiten Stock laufen wird, um unserem Personal zu zeigen wo es genau abgestellt werden soll. Währenddessen warten zwei Möbelträger im Erdgeschoss auf den Kunden auf eine Anweisung des Kunden. Das ein Bett ins Schlafzimmer gehört ist selbstverständlich, aber je mehr Umzugsgut und qm Wohnfläche ein Kunde hat, desto mehr Fragen werden aufkommen.  Erfahrungsgemäß beginnt ein Kunde irgendwann zu sagen: „Stellen Sie es einfach dahin, dass muss ich mir in Ruhe überlegen. Ich verräume es dann selbst.“

Es gibt Experten die behaupten, dass ein Mensch nicht mehr wie 20 gute Entscheidungen an einem Tag treffen könnte, weil Entscheidungen ermüden. Jede Entscheidung die nach dieser Anzahl getroffen würde, wäre irrational.  Angeblich trägt Mark Zuckerberg (Facebook Gründer), jeden Tag die gleiche Kleidungskombination, um so wenig Energie wie möglich für „unwichtige Entscheidungen“ zu vergeuden. Laut Zuckerberg haben das Steve Jobs und Barack Obama genauso gehandhabt.


Was kann ich konkret tun, um gut vorbereitet zu sein?

o   Räumen Sie alle Ihre Möbelstücke leer.
o   Seien Sie am Umzugstag mit dem Einpacken fertig.
o   Kennzeichnen Sie alles was an der Beladestelle bleibt oder entsorgt werden soll.
o   Beschriften Sie alle Kartons
o   Benutzen Sie am besten ein Farbsystem
o   Statten Sie die Möbelstücke mit Farbkennzeichnung und Grundrissskizze aus.
o   Seien Sie sich im Klaren was an der Entladestelle wohin soll